Résumé nach 4 Jahren meiner MS-Diagnose
Vor 4 einhalb Jahren wurde mir Multiple Sklerose diagnostiziert, wenn ich jetzt zurückblicke und Bilanz ziehe, was ich so alles in dieser Zeit erlebt und erreicht habe, kann ich richtig stolz auf mich sein!
Ich hatte gute wie auch schlechte Zeiten, aber nach unten ziehen lies ich mich nie. Für das bin ich zu ehrgeizig. Ich fand eine supergrosse Schickimicki Wohnung, absolvierte die SIZ/ICT PC-LAN Supporter Diplome und machte die Microsoft MCDST/MCSA/MCSE.
Ich fing an zwei Monate vor Ablauf der IV-Verfügung Bewerbungen zu versenden. Leider aber ohne Erfolg. Es war schon sehr schwierig damit umzugehen, aber ich gab nicht auf. Der Gedanke auch nur einen Tag Arbeitslos sein zu müssen, würde ich NIE akzeptieren und es würde sogar mächtig an meinem Stolz kratzen. Am Anfang erhielt ich viele Absagen, zum einen war ich Überqualifiziert und zum anderem habe ich mich mit 32 Jahren selber mit dem Beruf Netzwerk/System Administrator überholt, das heisst ich habe zwar eine Super-Ausbildung aber keine Erfahrungen die ich schriftlich hinterlegen kann. Vielleicht lag es aber auch an meiner Krankheit MS, ich beschloss mich transparent mit meiner Krankheit zu bewerben, denn ich selber hatte ja keine Probleme damit.
Zu all dem lies ich nicht locker und glaubte weiterhin fest daran eine Stelle zu finden und so war es auch. Einen Monat vor Ablauf meiner IV-Verfügung erhielt ich eine temporärere Stelle beim ältestem und einem grossem IT-Unternehmen. Die Arbeit ist nicht gerade aufregend und ich bin unterfordert. Aber wie schon gesagt es soll ein Sprungbrett sein und ich werde schon meine 10’000.- Marke erreichen. Streben werde ich auf jedenfalls danach.
2 Kommentare
Tönt gut, richtig gut… weiterhin viel Kraft und Zuversicht für jeden Tag mit viel Mut zur Tat und so…,
Herzlichen Dank für Ihren Beitrag,
José-Luis Perich
hallo,
bin zufällig auf deiner seite gelandet.
dein bericht den ich eben uber dich gelesen hab erinnerte mich an meine zeit als es mich das erste mal erwischt hatte. ich möchte dir sagen, daß es falsch ist sich die frage zu stellen “warum gerade ich” darauf gibt es meistens keine antwort. außer man hat auf irgend eine weise dazu beigetragen. am besten ist wenn man eine solch eine situation annimmt. und sich keine gedanken darüber macht. es ist eine einstellungssache. es hat mir warscheinlich geholfen wieder in einen mir zufriedenen zustand zu kommen. vorher wußte ich nicht wieweit und ob es überhaupt eine chance gibt.
alles gute und schöne zeiten wünsche ich dir
grüsse paul