Lebe und Gehe III: Der Atem des Herzens

Veröffentlicht am 21. August 2011 von Alexander Keine Kommentare

Dies ist ein Titel von einem Buch mit sehr schönen Worten von Yves Germond und Mahatayana. Leider wird es nicht mehr gedruckt. Zum Glück hat mein guter Freund Astrogino noch ein Exemplar.  Kurzerhand habe ich es eingescannt und hier veröffentlicht. ;)

Lebe und Gehe III: Der Atem des Herzens


DIE SCHMALE TANGENTE

Ohne es zu verstehen, war ich in eine parallele Welt gekippt. Ein Gefühl von Ersticken und von Unwohlsein liess mich einige Augenblicke erstarren – die Angst wahrscheinlich, die Angst vor dem Unbekannten, die Angst vor der Leere und die Angst, nicht zu meistern. Ich blieb mehrere Augenblicke ohne mich zu bewegen, diese unbekannte Welt mit dem Blick überfliegend. Diese Welt war nicht auf einer einzigen Ebene, in dem Masse, wie ich schaute, folgten sich mehrere

Bilder und mischten sich, sich ineinander verflechtend wie feine Nebel, verschoben durch den Hauch einer leichten Brise. Diese Bilder schienen mir vertraut, aber gleichzeitig konnte ich sie nicht fassen, ich konnte sie weder (wieder)erkennen noch verstehen. Ich hatte einfach dieses Gefühl, sie zu kennen. Ich schaute sie an, ohne dass mein Geist sie speichern konnte, ich konnte mich ihrer nicht erinnern. Die Geschwindigkeit der Frequenzen änderte andauernd, und nicht nur die Bilder durchmischten sich, sondern Bilder gehörten in bestimmten Momenten zu andern

oder waren von andern abhängig. Alles erschien schön getrennt, jedoch schien alles völlig verbunden. Ich hatte das Gefühl, dass wenn ein Bild entfernt würde, alles übrige seine Bedeutung verlieren und so verschwinden würde. Alles bewegte sich ununterbrochen, nichts war stabil, jedoch spürte ich, dass hinter all dem eine grosse Stabilität in Verbindung mit einem einzigen Punkt war. Aber ich konnte es weder wahrnehmen, noch sehen, ich hatte einfach eine Gewissheit im Hintergrund. Meine Neugierde hatte mich meine Angst vergessen lassen und ich beschloss, diese neue Welt zu erforschen. Ich konzentrierte mich also, um einen Schritt zu machen. Ich hatte wahnsinnig Mühe, ihn zu machen, denn meine Konzentration wurde wie erfasst von all diesen Energien, die fortwährend in Bewegung waren, und von der Anziehung, die ich empfand, hervorgerufen durch dieses Gefühl von «deja vu», von Vertrautem. Nach einer gewissen Zeit, wie ein blaues Licht: Nein, eigentlich war es kein blaues Licht, sondern eher eine Farbe, die sich mir aufdrängte. Ich denke, als Reaktion und wegen der Konzentration, die ich entwickelte, um diesen Schritt machen zu können. In der Sekunde, wo das Blau eintrat wie  ein Blitzlicht, das ungefähr eine halbe Sekunde dauerte, machte sich der Schritt.

Da ist es, dass ich den Eindruck hatte, dass mein Schritt und meine Handlung, den Schritt zu machen, diese Frequenzen völlig erschüttert hatten. Und ich fand mich wieder, gänzlich verwirrt und aus dem Gleichgewicht gebracht. Es gab weder oben noch unten, weder links noch rechts, mein Körper trieb dahin und wirbelte herum, indem er sich mit den Bildern und mit den Energien, die sich in einer schwindelerregenden Art und Weise beschleunigt hatten, mischte. Ich fühlte mich da hintreibend, aber zugleich fühlte ich mich nicht im Leeren. Ich hatte das Gefühl, einen Boden unter meinen Füssen zu haben, der aber nicht fix war. Ich schaffte es nicht mehr zu überlegen, noch was es auch sei zu fassen, wie wenn man mich in eine Zentrifuge gesteckt hätte. Es war ein wenig das, ja, wie wenn ich aus einer Zentrifuge herauskäme und dass alles entschwindet. Dies dauerte ungefähr zehn Minuten. Je mehr ich versuchte, mich festzuklammern, um mich zu stabilisieren, umso grösser war die Destabilisation. Wie wenn jedes Mal, wenn ich dachte, dieser Gedanke dem allem einen  Druck auf das Gaspedal gäbe. Nach einer Weile konnte ich mich nur gehen lassen und mich aufgeben. Dieses Nicht-Denken, das ich zwangsmässig erreicht hatte, brachte das System zum Stillstand, jedenfalls einen Teil. Und ich fand mich wieder, den Körper auf der Stelle treibend, dieses Mal wie im Leeren, wie in einem Zustand tiefer und sanfter Entspannung. Ich hatte keine Gedanken mehr, sondern nur noch das Bewusstsein. Die Vielfalt von Bildern bewegte sich weiter, aber in Zeitlupe. Da stieg, trotz des Wohlbefindens, das ich gerade lebte, eine Angst empor. Es war die Angst zu denken, die Angst, dass wenn ich, sei es nur einen Anfang eines Gedankens aussenden würde, alles sich wieder in Gang setzen würde. Aber die Tatsache auch nur an diese Angst zu denken, hatte mich schon aus dem Nicht-Denken herausgeholt. Mein ganzer Körper spannte sich so wie man sich auf einem Stuhl hält, der gerade umkippen wird. Die drei Sekunden, die folgten, waren versetzt in der Zeit und ich erlebte sie wie drei Stunden.

Aber nichts geschah, alles blieb ruhig; aber dieses Mal bewegten sich die Frequenzen und die Bilder mit einer geordneten Regelmässigkeit fort, wie wenn ich zu  einer Uhr gehörte, die mir eine Ruhepause gab, bis zum Aufwachen.

Da wurde mir bewusst, dass mir eine genau festgesetzte Zeit gewährt war, um etwas zu verstehen. Aber ich wusste weder ob die zugeteilte Zeit innert einer Sekunde aufhören würde, noch ob sie andauern würde. Verstehen, aber was verstehen? Ich hatte zugleich Angst, dass mein Nachdenken, um zu verstehen, dies alles wieder umstürzen würde. Die Tatsache nachzudenken rief Gedanken hervor … Und dann, fast durch Automatismus, setzte ich mich ans dritte  Auge, meine Vibration suchend, wie ich es seit Jahren tat während meiner Praktiken. Und ich liess gehen. Da ist es, dass wie ein Trichter mein drittes Auge alle Frequenzen und Bilder wie ein Staubsauger aufsaugte. Und ich fand mich wieder, mit offenen Augen im Lotussitz vor meinem Tempel, alle Energien wahrnehmend, indem ich sie deutlich unterschieden sah. Der Stabilitätspunkt war in der Tat das dritte Auge. Es war in der Tat das Bindeglied zwischen den verschiedenen Körpern: Das Bewusste, das Unbewusste und das Unterbewusste. Und mir wurde klar, dass das, was ich erlebt hatte, nur das Wahrnehmen meiner drei Bewusstseinsebenen war, ohne ihre Verbindungen. Aus diesem Grunde ist es, dass alles sich bewegte, wenn ich mich in Gedanken bewegte. Da lernte ich, dass alles von allem abhängt und dass alles sich andauernd bewegt.

DIESE LEHRE IST NICHT NEU, SIE IST

Sie wurde immer gegeben zu gewissen Wendezeiten, wie die von Christus zum Beispiel, und wird es jetzt, weil wir eine Wendezeit leben. Aber, was die Basislehre verloren gehen lässt und sie verändert, ist das Sich-Angehören ihrer Grundlagen, das der Mensch macht. Das Sich-Angehören, das darin besteht, die Wahrheit besitzen zu wollen, und dies oft ohne sie zu verstehen.  Die Tatsache, behalten zu wollen, ist auch ein Element, das dazu beiträgt, die Lehre zu zerstückeln, denn man kann nicht etwas behalten, das man nicht integriert hat, ohne es zu verformen, und die Tatsache, behalten zu wollen bringt dazu, zu verteidigen; und um zu verteidigen, muss man erklären. Da die Gesamtheit nur integriert ist, wenn wir realisiert sind, verformt man. Oft ist ein winziger Teil der Lehre verstanden oder wird einfach genommen und man benutzt ihn als Hauptregel; dann füllt der Mensch seine Lücken aus, indem er um dieses Element herum den Rest erfindet.  Aus diesem Grunde ist es, dass es Vielfalten an Religionen, an spirituellen Bewegungen gibt, die alle behaupten, die Wahrheit zu besitzen. Jeder hat Recht und jeder hat Unrecht, denn jeder hat einen Teil der Lehre genommen und hat ihn vermischt mit seiner Wahrheit, die nicht die der anderen ist. Der Mensch nimmt einen Teil dieser Erstlehre und macht daraus eine absolute Regel, was vollkommen falsch ist. Tatsächlich wird dieser Teil für eine Person anwendbar sein, dank dem, was sie verstanden hat (was sie erworben hat): Es wird also der gute Moment sein; aber für jemand anderen wird diese gleiche Sache nicht anwendbar sein, denn er wird sich an einer anderen Stelle seiner Verständnisse befinden und wenn er sie anwendet, wird dies ihn dazu bringen, vom Weg abzukommen, sich zu verlieren, auch wenn diese Sache an sich richtig ist.

Es gibt zwei Wahrheiten.

Die erste ist die Wahrheit der Individualität, das heisst, dass sie zusammengesetzt ist aus den Dingen, die zu verstehen sind, und den Erfahrungen, die zu machen sind, um dahin zu gelangen, sie zu verstehen. Die zweite ist das GÖTTLICHE.  Es ist obligatorisch, durch die erste zu gehen, um zur zweiten zu gelangen.

Was die Lehre betrifft, ist es dasselbe: Es gibt die Lehre, die verschieden ist für jeden, da jeder verschieden ist und durch verschiedene Dinge hindurchgehen wird. Also gibt es zwei Lehren. Die, welche ist, und welche das ist, wohin man strebt. Und die alltägliche Lehre, das, was man kann, das, was in unserer Reichweite ist, gemäss der Arbeit, die getan ist oder die zu tun ist. In der ersten gibt es nur eine einzige Richtung. Die zweite hängt von jedem ab in jedem Moment, denn jede Person ist verschieden und hat verschiedene Dinge zu verstehen. Was richtig ist für den einen, wird falsch sein für den anderen und umgekehrt; deshalb ist es, dass man keine Regeln anwenden kann, es ist ein grosser Irrtum, dies führt automatisch zur Dualität und zur Unterdrückung der Dinge und nicht zu deren Verständnis. Aus diesem Grunde ist es auch, dass man nicht in den Büchern über sich lernen kann; man lernt nur durch seine eigene Erfahrung. Die Bücher können eine Bestätigung für eine schon erfahrene Sache sein, oder, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt kommen, können sie helfen, eine Öffnung vorzubereiten, oder uns ein Indiz geben, aber jede Sache des Lebens kann dasselbe tun. Aus diesem Grunde ist es, dass keiner seinem Weg durch die Bücher folgen könnte: Denn keine Sache kann durch den Intellekt erfasst werden, denn der Intellekt gehört sich die Sachen an und beschränkt sich so auf sich selbst. Das Sich-Angehören ist eine Unkenntnis und eine Unfreiheit. Das Erlernen jeder Sache wird durch die erlebte Erfahrung gemacht, die zur Integration der Sache führt, das heisst das Verstehen, das in den bewussten, unbewussten und  unterbewussten Zellen integriert ist. Das intellektuelle Verstehen führt dazu, dass man sich in den Mäandern des Ego verliert, auch wenn der Intellekt selbst ein nützliches Werkzeug zum Nachdenken und zur Überlieferung ist, aber nur dazu und nicht zum Speichern und zum Verstehen. Wenn man sich eifrig damit beschäftigt, mit dem Intellekt zu verstehen und zu speichern, wird man der Macht (den Fähigkeiten) verfallen. Alles, was ihr zu wissen braucht, ist im Innern von euch, und einzig der Schritt, der daraus besteht, ins Innere von euch selbst schauen zu gehen, wird euch zum Göttlichen führen können. Um  diesen Schritt unternehmen zu können, der es möglich macht, auf eurem Weg weiterzukommen, sind der Glaube und die Demut unentbehrlich. Die Demut ist die Tatsache, anzuerkennen, dass man nichts weiss und dass man alles zu lernen hat. Es ist auch die Tatsache, anzuerkennen, dass unser Verständnis beschränkt ist durch unsere Unkenntnis, die uns blendet, dass wir Schritt für Schritt gehen müssen, ohne uns um die Geschwindigkeit, mit der wir gehen, zu kümmern, indem wir uns vom Göttlichen führen lassen und, vor allem. indem wir einzig als Ziel haben, das zu vollbringen, was uns die Ordnung der Dinge vorlegt um zu lernen. Jede Sache für uns nehmen als ein Geschenk und nicht gegen uns.

Der freie Geist ist derjenige, der ist, und nicht derjenige, der weiss. Das Wissen ist die Unwissenheit.

Wie in jedem Zeitalter der Entwicklung der Erde, steigen realisierte Wesen herab, um zu lehren und wieder zu lehren, was ist. Das heisst, jedes lebende Wesen, das dies wünscht, zu führen. Aber der Mensch hat immer die Worte und die Sätze dieser Wesen genommen, um daraus Dogmen und Religionen zu machen, was natürlich nie gelehrt worden ist.  Es gibt Richtungen, die gegeben sind, aber da jeder verschieden ist, bekommt jeder die Lehre, die für ihn ist, um das zu verstehen, was er zu verstehen hat. Die gleiche Frage, von zwei verschiedenen Personen oder von der gleichen Person gestellt, aber zu verschiedenen Zeitpunkten, wird nicht die gleiche Antwort vom spirituellen Führer ergeben. Also kann eine Antwort eines spirituellen Führers nicht fixiert und für alle angewendet werden. Deshalb ist es, dass der Mensch, indem er die Wahrheit besitzen will, obwohl er sie zutiefst in sich selbst hat, die Religionen geschaffen hat nach dem Durchgang von spirituellen Führern, von denen er die Lehre erhalten hatte, was bewirkt hat, dass er sich von der gegebenen Richtung entfernt hat und der Macht verfallen ist. Das, was man Schöpfung nennt, die zuerst nur die Emanation des göttlichen Wesens ist, und welche zum Beispiel in der Bibel durch den Garten Eden symbolisiert ist, verwandelt sich durch das Sein-Wollen; da ist es, dass Sein-Wollen Verschieden-Sein ist (das Symbol vom Apfel in der Bibel, welches der Wille ist, das Wissen zu ergreifen und sein zu wollen). Verschieden sein reisst uns in ein Spiel mit, das bewirkt, dass wir, um von den anderen verschieden zu sein, ihnen verbergen müssen,  dass wir gleich sind, und, um den anderen dies zu verbergen, muss man sich vor sich selbst verbergen, dass wir gleich sind. So wird das Ego (Persönlichkeit) geboren, das heisst die Regel des Spieles, das wir erschaffen und vergessen haben, um verschieden zu sein (die Quelle verlassen). Dann kommt das Nicht-Akzeptieren der Erfahrung und der Tatsache, die Quelle verlassen zu haben, also eine Zunahme des Sich-Entfernens vom Göttlichen, von sich selbst. Die sieben Weisen, die Wesen sind, die im Garten Eden geblieben sind, haben in jedem Wesen, das die Quelle verlassen hat, den  Schlüssel, um dorthin zurückzukehren, zur Verfügung gestellt; aber er ist im Inneren, denn das Wesen, das sich von sich selbst entfernt hat, muss den Schritt machen, zu sich selbst zu gehen, um diesen Schlüssel zu finden. Dieser Schlüssel muss auch offenbart oder erweckt werden durch die Hände einer Inkarnation wie Christus, Buddha usw., denn der Mensch muss den Menschen von Fleisch und Blut akzeptieren, das heisst sich selbst, seine Inkarnation, um weiter zu gehen. Dieses Erwecken kann nicht alleine geschehen, ausser in seltenen Ausnahmefallen, die man die Prae-Initiation nennt; die Personen, die diese Vor-Erweckung erhalten, werden automatisch zu einer Person geführt, die die Initiation gibt, denn die Prae-Initiation ist nicht die vollständige Initiation und sie kann, wenn sie nicht vervollständigt wird, der Person ernsthafte Probleme stellen. Der spirituelle Führer respektiert die Ordnung der Dinge und benützt keinerlei Macht, um die Dinge umzuleiten oder zu ändern. Er ist und respektiert also jede Sache, sowohl die ursprüngliche Entscheidung des Menschen, als auch die Regeln, die dieser geschaffen hat. Er vollbringt was vor ihm ist, das ist alles. In keinem Fall wird er eine Person zwingen, dieses oder jenes zu tun, denn aus Respekt hat Gott den Menschen frei gemacht; er ist nur da, um zu geben. Das einzige, was er machen kann, ist eine Wahl zu stellen, wie die Ordnung der Dinge es macht.


SCHLEIER UND CHAKREN

Die Schleier sind sieben an der Zahl.
Sie sind vor das sechste Chakra, drittes Auge oder Agna gesetzt.

Die Schleier entsprechen Bewusstseinsöffnungsgraden und sie entfernen sich gemäss der inneren Errungenschaft und der Kenntnis seiner selbst. Wenn ein Schleier fällt, ist er oft, aber nicht unbedingt von einer spirituellen Erfahrung begleitet.

Diese sieben Schleier entsprechen den Schlüsseln der Gesamtheit des Bewusstseins, das heisst der Gesamtheit der Kenntnis des Spiels. Um also aus dem Spiel auszusteigen, müssen die sieben Schleier entfernt werden; der siebte Schleier entspricht der Realisation. Es braucht also mehrere Leben und Inkarnationen, um diese Schleier zu entfernen. Man spürt einen Schleier, der fällt, nicht unbedingt bewusst. Die Schleier fallen in einer bestimmten Ordnung von eins bis sieben. Die Erleuchtung entspricht nicht unbedingt einem Schleier, der fällt, obwohl dies häufig der Fall ist.

Die Chakren

Die Hauptchakren auf der physischen Ebene sind sieben an der Zahl.

Das erste ist Muladhara oder Wurzelchakra; es ist eben in diesem Chakra, dass die eingeschlafene Göttliche Energie ruht.

Das zweite ist Swadhistana, es ist hauptsächlich das Chakra der Sexualität.

Das dritte, ist Manipuraga, Chakra des W issens und der Macht (Fähigkeiten).

Das vierte ist Anahata oder Chakra der Herzens; es ist das Chakra des Gleichgewichts, sowohl des physischen Körpers als auch des emotionellen Gleichgewichts.

Das fünfte ist Vishuddhi; es ist das Chakra des Ausdrucks der Dualität und der Emanation dieser Dualität; man nennt es auch das Kehlchakra.

Das sechste Chakra, Agna, ist das Bindeglied zwischen den Welten und den Körpern; es ist die Verdauung und die Stufe des Verstehens.

Das siebte, Sahasrara, ist das Chakra der Verbindung mit dem äusseren Göttlichen; es ist die Öffnung des Bewusstseins, es ist der Kanal der Aufnahme der Offenbarung.

Es gibt ein achtes Chakra, aber es ist nicht physisch; es ist das Verbindungschakra zwischen den drei Körpern und den anderen Welten. Jedes Chakra hat einen Teil der Übereinstimmung mit den sieben Schleiern.

Jedes Chakra beinhaltet das Ganze, aber ist gemäss des Karmas jeder Person gefärbt.

Es existiert auch eine Vielfalt von Neben-Chakren im Körper, die wie Empfangszellen der direkten Erfahrung sind und die diese zu den Hauptchakren senden.

DAS HEMMNIS IST NUR DEIN MANGEL AN EHRLICHKEIT DIR SELBST GEGENÜBER.

DER VERLUST DER KLARHEIT IST SICH SEINE FEHLER NICHT EINZUGESTEHEN.

SEINE FEHLER NICHT ZU ERKENNEN IST DER VERLUST SIE VERSTEHEN ZU KÖNNEN.

EINE HANDLUNG ODER EINEN GEDANKEN ZU RECHTFERTIGEN IST DAS EGO.

EINE SACHE DIE MAN GEMACHT HAT ZU VERLEUGNEN IST SICH DEM EGO HINGEBEN.

DIE UNERMESSLICHKEIT DESSEN WAS DU ZU LERNEN HAST SOLL DICH NICHT DEN GEGENWÄRTIGEN MOMENT VERLIEREN LASSEN.

VERSUCHE NICHT ALLES ZU ERFASSEN GEHE SCHRITT FÜR SCHRITT.

WIE WILLST DU LERNEN WENN DU BEHAUPTEST ZU WISSEN?

WENN DU DEIN VERTRAUEN NICHT SCHENKST, WIRST DU DIR NIE VERTRAUEN KÖNNEN.

SCHENKE DEIN VERTRAUEN IM WISSEN DASS JEDE PERSON ES VERRATEN KANN.

VERSUCHE NICHT GLÜCKLICH ZU SEIN WENN DU ES NICHT BIST, VERSUCHE EHER HERAUSZUFINDEN WARUM DU ES NICHT BIST.

WENN DU IMMER DIE BEQUEMLICHKEIT SUCHST, WIRST DU NIE DEINEN WEG FINDEN.

DRÜCKE DICH AUS UND TAUSCHE AUS BEVOR DU DEINE EIGENEN WERTE PROJIZlERST.

SCHAU DIR IN DIE AUGEN.

DIE ANGST ZU VERLIEREN FÜHRT ZUR ENTGLEISUNG.

WAS WILLST DU VERLIEREN WENN DU ALLES GIBST? ABER GIB NICHT ALLES UM NICHT ZU VERLIEREN.

LERNEN OHNE ZU NEHMEN.

GEBEN OHNE ETWAS ZURÜCKZUERWARTEN.

 

[D] DER FEIND DES GLAUBENS IST DIE ANGST.
[I] DIE ANGST ZU STERBEN.
[V] DIE ANGST ZU VERLIEREN.
[I] DIE ANGST BEURTEILT ZU WERDEN.
[N] DIE ANGST VOR DEM NICHTKONTROLLIEREN.

Anmerkung des Übersetzers: DIVIN = GöTTLICH

 

TANZE MIT DER WELT UND LASS DEINE FREUDE AUFSTEIGEN.

SICH NACKT ZEIGEN IST KEINE SCHWÄCHE.

DEINE EHRLICHKEIT IST DER SCHUTZENGEL DEINES WEGES.

DEIN GLAUBE IST SEIN MOTOR.

WÄHLE (SUCHE, LESE) DICH AUS IM VOLLEN BEWUSSTSEIN DEINER ENTSCHEIDUNG UND ÜBERNIMM  DEINE VERANTWORTUNGEN.

NIEMAND IST (WIRD) GEZWUNGEN WAS AUCH IMMER ZU TUN ES IST DIE ANGST ODER DER MANGEL AN VERANTWORTUNG DIE ES GLAUBEN LASSEN.

DURCH DEINE LOGIK IDENTIFIZIERST DU DICH MIT DEINEN HANDLUNGEN ALSO BRINGE SIE DIR SELBST SO NAH WIE MÖGLICH DURCH DEIN VERSTEHEN.

UM DEINE HANDLUNGEN ZU VERSTEHEN MUSST DU DEREN VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN.

DER SINN (DIE BEDEUTUNG) DER LEERE IST DAS NICHT-FASSBARE.

ERHEBE DICH ZU GOTT, SO WIRST DU WACHSEN.

STELLE DICH UNAUFHÖRLICH WIEDER VOR DICH SELBST.

IGNORIERE NIEMALS DIE WAHRHEIT DER ANDEREN DENN SIE IST AUCH DEINE.

DU BIST JEDER AUGENBLICK DEINES LEBENS.

IGNORIERE NIEMALS DAS LEIDEN DER ANDEREN DENN ES IST DER AUSDRUCK DES SICH-ANGEHÖRENS.

NICHT WISSEND OB DU EINE PROJEKTION MACHST ODER OB ES DIE WAHRHEIT IST, BEGNÜGE DICH ZU  LERNEN.

NICHTS KANN IN EINEM MALE GELERNT WERDEN, LERNE DIE GEDULD.

DIE AUSDAUER AUF SEINEM WEG IST EIN TEIL DES GLAUBENS.

HABE NICHT ANGST DICH ZU IRREN ABER BLEIBE KLARDENKEND.

HALTE NICHT AN WEIL DU EINEN FEHLER MACHST FAHRE FORT UND KORRIGIERE DEINE ROUTE.

SUCHST DU DIE ANERKENNUNG (DANKBARKEIT)?
SUCHST DU DIE EHRE?
ODER SUCHST DU GOTT?

LEHNE DIE HILFE ANDERER NICHT AB, SIE GEHÖRT AUCH ZU DEINEM WEG.

DIE GNADE GOTTES IST DAS BEWUSSTSEIN GOTTES.

DIE LIEBE GOTTES IST DAS MITGEFÜHL GOTTES.

WARUM MUSS ICH DAS TUN WAS ICH TUE? DENN SO SOLL ES SEIN.

SO SCHREITET DER DER SCHREITEN MUSS.

SO SCHLÄFT DER DER SCHLAFEN MUSS.

SO GEHT DER DER GEHEN MUSS.

SO ISST DER DER ESSEN MUSS.

SP SPRICHT DER DER SPRECHEN MUSS.

SO SCHWEIGT DER DER SCHWEIGEN MUSS.

SO STIRBT DER DER STERBEN MUSS.

ICH BEHAUPTE NICHT DIE WELT ZU ÄNDERN,
DENN SIE IST GEMACHT DAMIT DER MENSCH LERNE.
ICH BEHAUPTE NICHT DEN MENSCHEN ZU ÄNDERN, DENN ER ALLEINE KANN ES TUN.
ABER ICH WERDE IHM ALLES WAS ER BRAUCHT WIEDER GEBEN, DAMIT ER, INDEM ER ÜBER SICH LERNT ZURÜCKKEHREN KANN ZU WAS ER IN WAHRHEIT IST:

GOTT


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